NextGen Streaming?

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Livestreams zu Videospielen sind mittlerweile nicht unüblich. Dabei ist es egal, ob es sich um Klassiker wie Ocarina of Times oder kompetitive Spiele wie League of Legends oder Starcraft 2 handelt.

 

Diverse kompetitive Streams werden von mir eigentlich fast täglich verfolgt. Allerdings ist mir dabei heute etwas ins Auge gestochen. Auf dem Channel von sc2proleague werden nämlich nicht nur die einzelnen Games gestreamt. Man geht hier viel weiter. So werden die Hintergründe der einzelnen Teams beleuchtet und in zusammengefassten Spots zwischen den einzelnen Matches ausgestrahlt.

 

Das vermittelt natürlich einiges an Hintergrundwissen, fördert aber auch die Bindung der Fans an ihre Helden. Besonders rührend war das Andenken an KT Rolster Violet, der vergangenes Jahr nach einer schweren Leukämie verstarb und unter anderem von seinen Teamkollegen zu Grabe getragen wurde.

 

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Treten wir hier in die nächste Stufe des Streamings ein und sehen ein Stück weit hinter die Spiele? Oder handelt es sich hier um ein eurer Meinung nach eher sinnfreies Phänomen?

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5 Antworten zu NextGen Streaming?

  1. Illidan'sMøm schreibt:

    7. Juli 2013 um 10:39

    Im TV bei Sportereignissen wird auch immer ein bisschen hintergrund wissen zu teams, Familie oder gar das Land gebracht. Also an sich nichts neues würd ich mal sagen.

    • Eidexe schreibt:

      7. Juli 2013 um 10:46

      Im TV ist das natürlich nichts neues. Und es geht auch nicht wirklich um “Innovation” im eigentlichen Sinne. Im E-Sport ist es aktuell nur so, dass kaum während eines Streams Fokus auf die Spieler selbst genommen wird. Nur auf ihre Karriere, die zwar einen großen Teil einnimmt, jedoch nicht alles.

  2. Balnazza schreibt:

    7. Juli 2013 um 12:57

    Das Streaming entwickelt sich, rein vom Programm her, in letzter Zeit stark weiter.
    In SC2 ist dies eine starke Moderation zwischen den Spielen (Rachel <3), in LoL bietet die LCS natürlich ein krasses Programm an.

    Alles kein Vergleich mehr zu den Videostreams von früher, wo zwischen den Casts ein bisschen blabla war und sonst garnichts^^

  3. Shogoki schreibt:

    8. Juli 2013 um 07:04

    Ich entschuldig mich schon mal im Voraus für den Longpost…
    Auch wenn es für uns in Deutschland im Moment noch schwer vorstellbar ist, so ist die E-Sport Szene im asiatischen Raum, überwiegend Japan, Korea und China wesentlich stärker ins alltägliche Leben eingebunden. Ein E-Sport Event ist für diese Menschen das selbe wie für uns die Fussball Weltmeisterschaft. Live im Fernsehen, massenweise Feedback und Informationen über die Spieler, nicht nur Details über ihre Karriere, sondern auch über die Menschen hinter den Nicknames unter denen jeder sie kennt.
    Die Asiaten haben wirklich längst begriffen, dass E-Sport längst schon Bestandteil unserer Gesellschaft ist, wie etwa Fussball oder Formel 1. Und trotzdem schaffen es diese Menschen, ihre Kultur und ihre Traditionen aufrecht zu erhalten. Mehr noch, ihre Kultur entwickelt sich weiter und passt sich an.
    Ich wünschte, dass die Menschen hierzulande ein wenig mehr Offenheit zeigen würden. Für viele Menschen sind Computer und Internet noch immer unentdecktes, fremdes Land, Videospiele ein Werk Satans und E-Sport bestenfalls ein Aftershave für Fussballer. ^^’
    Aber die Zukunft bringt Hoffnung, denn die Generation Gamer wird erwachsen und bringt ihr Verständnis für diese “neue Welt” mit.
    Wie seht ihr das?

    • Balnazza schreibt:

      8. Juli 2013 um 13:42

      Seh ich ganz genauso…die Asiaten sind einfach eSports-verrückt.
      Und trotz der vielen Stars, die sie selber haben, sind sie auch immer offen für neues. Ein Grubby zum Beispiel ist in China ein Held, obwohl er Holländer ist. Aber die Chinesen wissen es eben zu würdigen, dass er einer der sickesten WC3’ler war.

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